Toleranzpreise 2021- Verleihung der Toleranzringe an Andrea Riccardi, Walter Homolka und Haxhi Dede Baba Edmond Brahimaj

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Toleranzpreise 2021 – Zeichen für eine offene, plurale Gesellschaft 

Toleranzringe an Walter Homolka, Andrea Riccardi und Haxhi Dede Baba Mondi 

Die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste zeichnete bei der diesjährigen Verleihung am 18. November den Rabbiner und Rektor des Abraham Geiger Kollegs und Professor für Jüdische Religionsphilosophie der Neuzeit Walter Homolka, Andrea Riccardi, Gründer der katholischen Gemeinschaft Sant’Egidio und Haxhi Dede Baba Edmond Brahimaj, Leiter des Bektashi- Welthauptqaurtiers in Tirana, aus.

Stefan Herzig, Präsident der Technischen Hochschule in Köln betonte in seiner Eröffnungsrede, dass „Vielfalt und Offenheit zu den Kernwerten der TH Köln zählen. Deshalb haben wir das Angebot, den Toleranzpreis in diesem Jahr – dem Jahr unseres 50. Bestehens – auszurichten, sehr gerne angenommen. Mit dem Preis setzen wir gemeinsam ein Zeichen für eine offene, plurale Gesellschaft, dessen Dringlichkeit auch im Jahr 2021 ungebrochen fortbesteht“

Der Präsident der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste, Klaus Mainzer, betont in seiner Begrüßungs-Rede „In unserer Gesellschaft spüren wir ein zunehmendes Klima der Intoleranz und Unduldsamkeit“, mit der nun seit 24 Jahren bestehenden Auszeichnung wollen wir zu einem toleranten und friedlichen Umgang der Menschen miteinander beitragen. Diese lebenslange Einübung in Toleranz muss bereits in der alltäglichen Bildungs- und Ausbildungspraxis beginnen.“

Henriette Reker, Oberbürgermeistern der Stadt Köln  gratulierte in Ihrer Ansprache den Preisträgern "Diese Auszeichnung gebührt Menschen, die sich in besonderer Weise für Respekt und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft einsetzen – etwas, was sie zu Vorbildern für uns alle macht. Denn Respekt, Akzeptanz und Toleranz – sie sind die Basis für das Gelingen unserer Gesellschaft – unserer vielfältigen Gesellschaft, die durch Zuwanderung und immer neue Lebensweisen zunehmend vielfältig geworden ist.“

Nach den Laudationes an die Preisträger der Toleranzringe durch den Präsidenten der EASA, Klaus Mainzer, gab es eine Podiumsdiskussion unter der Moderation von Joachim Frank - Chefkorrespondent DuMont (Kölner Stadt-Anzeiger).

Zudem vergaben die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste und die Universität zu Köln einen Preis für Toleranz an Schulen aus dem Raum Köln. Die Rosenmaarschule (Kölner Grundschule), die Peter-Jordan-Schule (Förderschule der Stadt Hückelhoven) und die Offene Schule Köln (Gesamtschule). Die Schulen wurden von Lehramtsstudierenden der Universität zu Köln nominiert und von einem Fachgremium der Universität zu Köln sowie dem Kölner Kuratorium zur Verleihung der Toleranzringe der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste ausgewählt. Dem Kuratorium gehören unter anderem die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Henriette Reker, Uni-Rektor Axel Freimuth, die„wir helfen“-Vorsitzende Hedwig Neven DuMont, Peter Wollseifer, Präsident der Handwerkskammer zu Köln, Lale Akgün und Bettina Böttinger an.

Musikalisch begleitet wurde der Festakt von dem russischen Pianisten Sergej Markin.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Sponsoren Deutsche Bank und dem Verein Wir helfen.

Am Bild (v.l.n.r.): Klaus Reder (Sant'Egidio für Andrea Riccardi), Baba Mondi, Walter Homolka 

Foto: © Markus Nischk, Coelln Coloer

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